Gerade bei Münchner Studenten ist das Wohnen ein wichtiges Thema. Die große Zahl der Studenten in der Landeshauptstadt und die vergleichsweise hohen Mieten führen dazu, dass Studenten es nicht immer leicht haben, einen Platz zum Wohnen zu finden. Neben WGs sind vor allem auch Wohnheime eine beliebte Wahl. Die verschiedenen Studentenwohnheime sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt, besonders in Nähe der LMU und TU aber gehäuft, sodass sich Studenten, die dort wohnen, lange Wege ersparen. So zentral zu wohnen, ist zudem ein Vorteil, den man bei Privatunterkünften oft teuer bezahlt. Neben dem Studentenwerk bieten auch viele Organisationen und andere Eigentümer eigene Wohnheime an, die zum Teil auch von den Studenten verwaltet werden, die darin wohnen.
Das Wohnen in einem Studentenwohnheim kann ganz unterschiedliche Ausprägung haben, je nach Beschaffenheit des Wohnheims. Auf der einen Seite gibt es viele ältere Wohnheime mit kleinen Zimmern, alter Einrichtung und Küchen und Bäder, die sich oft bis zu 15 Leute teilen, die auf einem Stockwerk wohnen. Diese Wohnheime sind dafür aber auch oft sehr günstig, sodass man für ein WG-Zimmer oft fast das Doppelte zahlen muss. Andererseits gibt es aber auch sehr moderne Wohnheime, die nicht nur großen Komfort auf begrenztem Platz bieten, sondern auch mit schönen Möbeln von Topherstellern bestückt sind und die neuste Technik in den Gemeinschaftsräumen haben. Aber Studentenheime sind nicht nur zum Wohnen da, sondern auch zum Feiern. Die Sommerfeste, Faschingsparties und Weihnachtsfeiern so mancher Wohnheime sind längst legendär und Karten dafür oft schon frühzeitig ausverkauft. Wenn wohnen, studieren und feiern auf so geringem Raum möglich ist, dann kann es schon mal passieren, dass Studenten ihr Stadtviertel wochenlang gar nicht mehr verlassen müssen.
Bild oben © Plage Vinilos y Decoración– Flickr.com



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