Eine Schwangerschaft während des Studiums ist selten geplant. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für Schwangere, damit sowohl die Pflege des Kindes als auch das Weiterführen des Studiums möglich ist.
Tipps gegen unerwünschte Anzeichen der Schwangerschaft
Wer Schwangerschaftsstreifen vermeiden möchte, der sollte eine Schwangerschaftscreme benutzen. Welche Schwangerschaftscreme dabei am besten funktioniert, bedarf dabei unter Umständen etwas Ausprobieren. Da die Haut oft besonders empfindlich ist, ist oft die Wahl eines besonderen Duschgels ohne eine Unmenge an Duftstoffen ratsam. Auch eine besondere Haarpflege ist oft erforderlich und viele suchen öfter als sonst einen Friseur auf. Auch bei Shampoos und Waschlotionen gilt: Milder ist besser! Von stark parfümierten Produkten sollte man, gerade wenn die Haut nicht völlig unproblematisch ist, lieber die Finger lassen.
Fördermöglichkeiten für schwangere Studenten
Schwangere steht neben dem Elterngeld über mindestens 300 Euro das Kindergeld zu, das aktuell circa 180 Euro für das erste Kind beträgt. Wichtig ist dabei, dass der Antrag für beides möglichst schnell nach der Geburt des Kindes gestellt wird. Da Studenten dank des Zeitauwands für das Studium in der Regel lediglich einen Nebenjob ausüben, besteht in der Regel kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld, das üblicherweise vom Arbeitgeber gezahlt wird. Wer als Student jedoch einen Neben- (400-Euro-)Job hat, bekommt eine einmalige Zahlung von Seiten des Bundesversicherungsamts.
Wer im Studium BAföG bezieht, sollte bei einer Schwangerschaft die Unterbrechung des Studiums rechtzeitig anmelden. Da BAföG jungen Menschen das Studium ermöglichen soll, wird die Zahlung des BAföG bei einer Unterbrechung des Studiums gestoppt. Wer jedoch dem zuständigen Amt rechzeitig Bescheid gibt, kann den BaföG-Beitrag nach Wiederaufnahme des Studiums um die Zahl der Monate erhöhen, in denen kein BaföG gezahlt wurde.
Babypflege
Wer keine Erfahrung mit der Babypflege hat, muss sich trotzdem keine Sorgen machen. In entsprechenden Kursen kann man Wichtiges über das Wickeln, die Entwicklung, Ernährung eines Babys u.v.m. lernen. Was die Hygiene betrifft, sollte man es nicht übertreiben und gerade in den ersten Wochen sollte man zum Beispiel vom Baden des Babys absehen.
foto:© lanych – Fotolia.com


Letzte Kommentare