Studienwahl — 07 September 2011
Traumjob: Modedesigner

Doch wie wird man eigentlich ein Modedesigner bzw. eine Modedesignerin? Was braucht man für Fähigkeiten? Womit muss man sich auseinandersetzen und das Wichtigste: wie sieht es eigentlich mit einem Job in der  Modebranche aus?

Fragen über Fragen die sich oft angehende Fashion Designer stellen müssen. Oder führt der Weg zum ModedesignerIn nicht nur über ein Modestudium? Natürlich nicht! Inzwischen gibt es an einigen Berufskollegs in Deutschland Angebote in Richtung Gestaltung, Design und Textil, in denen man Kenntnisse in den eben genannten Fachrichtungen in Form von einem Fachabitur oder teilweise sogar Abitur erwerben kann.

Nichts desto trotz wird man dort nur Grundkenntnisse erwerben und solche Schulformen sind auf keinen Fall mit einem in Richtung Fashion Design gleichzusetzen, denn erst dort bekommt man die Gelegenheit seinen eigenen Stil zu finden und die Grundkenntnisse zu vertiefen. Ebenso nimmt man sicherlich an ersten Modeveranstaltungen teil und darf die ersten Models mit eigenen kreierten Werken einkleiden und seine Arbeiten somit präsentieren. Mit ganz viel Glück wird man dann von einem Headhunter angesprochen, der einem den Einstieg in die doch mühevolle Modewelt zu erleichtern weiß. Aber dies ist nicht der Standartweg.

Neben dem Studium gehört nämlich noch eine ganze Menge mehr dazu. Die Freizeit die man hat, sollte das Studium im Besten Falle ergänzen. Soll heißen, dass man neben dem Studium Kleider näht und entwirft. Sei es für Freunde, für einen bestimmten Anlass oder einfach, weil man sich weiterentwickeln möchte. Kreativität, Flexibilität und Offenheit gegenüber Neuem ein Leben lang sind die Kernfähigkeiten eines guten Fashion Designers. Genauso wie man sich selbst und seine Arbeiten richtig präsentiert und vor allem das Annehmen und das Vertragen von Kritik gehören zum Tagesgeschäft in der Modewelt. Wer mit Kritik nicht umgehen kann und gerade am Anfang einsieht, dass man das ein oder andere Werk von Grund auf neu entwerfen soll bzw. muss, der wird als Modedesigner wahrscheinlich nicht glücklich werden. Für alle anderen, die die soeben wichtigsten Fähigkeiten und Soft Skills mitbringen sowie die nötige Portion Leidenschaft, für die ist ein Modedesign Studium sicherlich einen Gedanken wert. Nur nochmals: Es ist ein durchaus harter und anstrengender Weg. So wie die Branche teilweise in den Medien vermittelt wird, so etwas erlebt man nur in den seltensten Fällen.

Foto: © CandyBox Images – Fotolia.com

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