Das Studium ist kein Zuckerschlecken
Bei keiner Berufsausbildung bekommt der Auszubildende etwas geschenkt, so auch nicht im Studium. Es wird den Studenten viel abverlangt. Stolz kommen sie mit dem Abitur in der Tasche an ihre ausgewählte Universität und fallen erst einmal in ein tiefes Loch. Wie behütet waren sie doch auf der Schule all die Jahre gewesen, merken sie plötzlich. Alles ist nun anders. Keiner kümmert sich darum, ob der Aufschrieb stimmt, keiner ermahnt sie, dass am nächsten Tag eine Exkursion ist oder eine Prüfung stattfindet. Der junge Mensch ist völlig auf sich selbst gestellt.
Ganz allein unter Vielen
“Was mache ich hier überhaupt?”
Wie auf einem Bahnhof strömen unzählige Studenten von Gebäude zu Gebäude auf dem Universitätsgelände. “Wo muss ich hin?” Restlos überfordert mit all den Neuigkeiten, muss der Student versuchen, sich zurechtzufinden. Will er weiterhin sein Ziel verfolgen, bleibt nur der Weg nach vorne. Hier ein “Hallo!”, dort ein “Grüß Dich!” – mehr Konversation findet nicht statt. Alle haben mit sich zu tun. Der Stundenplan reicht oft von den frühen Morgenstunden bis spät in den Abend hinein, dazwischen entweder Leerlauf oder Abhetzen in den nächsten Vorleseraum. In sich gekehrt verzweifeln die Labilen, Schüchternen, oft aber auch die Stabilen, Selbstbewussten.
Hilfe für die Psyche
Die Belastung wird zu groß, wenn das Gleichgewicht zwischen Studium und Freizeit nicht mehr stimmt. Der Studierende sucht nach Hilfe für seine Psyche und wird in der Psychotherapie München fündig. Wenn Studenten aus dem Kreislauf der Studienbelastung nicht mehr selbst herauskommen, brechen viele von ihnen ihr Studium ab. In einem Ausbildungsberuf fühlen sie sich besser aufgehoben, auch wenn sie teils dann unterfordert sind. Aber unterfordert ist besser als überfordert. Das wird jeder Psychotherapeut bestätigen. Die Frage bleibt, ob der ehemalige Student sich nicht irgendwann in seinem späteren Leben Vorwürfe machen wird, dass er zu früh aufgegeben hat.
Mit der Psychotherapie zum Ziel
Mit fachkundiger Hilfe in Form einer Therapie und dem Weg zur Studienberatung, zur Fachschaft und weiteren Anlaufstellen, die Studenten unterstützen, kann ein guter Grundstein gelegt werden. Der Student sieht wieder Perspektiven. Er weiß, sein Leben neu zu sortieren und Schwerpunkte zu setzen. Dass das nicht von einem Tag zum anderen passiert, muss dem “Patienten Student” klar werden.
Foto: © Ana Blazic Pavlovic – Fotolia.com



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