Die Anzahl der vergebenen Studentenkredite in Deutschhland ist in den letzten Jahren gestiegen und das lag häufig vor allem an der Einführung der Studiengebühren die es notwendig machte, einen Kredit aufzunehmen. Wenn das Bafög nicht ausreicht für Studiengebühren, Unterkunft, Fortbildungen, Versorgung oder ein neues Auto, dann muss eben auch schon in jungen Jahren ein Kredit mehr. Es gibt unterschiedliche Banken, die sich auf solche Kredite spezialisiert haben, wieder andere distanzieren sich komplett von diesem Kreditangebot. Schließlich gelten Studenten gemeinhin nicht als gerade als solvente Zahler und da steigt natürlich auch das Risiko, dass der gewährte Kredit nicht pünktlich wieder zurückgezahlt werden kann. Allgemein gibt es vier unterschiedliche Studienkredite, als da wären Bildungsfonds, Studienbeitragsdarlehnen, Studienkredite und Bildungskredite bzw. Studienabschlussdarlehnen.
Die Bildungsfonds werden aus der privaten Wirtschaft finanziert und sind dafür gedacht, die Studiengebühren als solches aber auch die Lebenshaltungskosten oder eventuelle Aufenthalte im Ausland zu finanzieren. Sobald der Student in den Beruf startet muss er eine monatlich festgesetzte Summe seines Einkommens aufbringen, um den Kredit samt Zinsen zurückzuzahlen.
Ähnlich liegt die Sache bei den Studienbeitragsdarlehnen nur mit dem Unterschied, dass diese staatlich vergeben werden. Der Bildungskredit bzw. das Studienabschlussradlehnen hingegen ist lediglich dafür gedacht, noch einmal Motivation vor dem Abschluss zu tanken und Kosten wie die für die Prüfungen begleichen zu können. So ist kein Student gezwungen, in den Monaten seiner Prüfungen arbeiten zu gehen und kann sich voll und ganz auf die Ausbildung bzw. das Lernen konzentrieren.
Studienkredite mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten
Bleiben noch die bekanntesten Kredite für Studenten, die klassischen Studienkredite. Diese werden zum Teil aus der privaten Wirtschaft als auch vom Staat vergeben, also von Banken und anderen Stellen. Dabei wird der Kredit in der Regel nicht einmalig vergeben, sondern in monatlichen Raten ausgezahlt, die dann zur Zahlung der Studiengebühren verwendet werden können. Wahlweise kann damit natürlich auch die Miete oder ähnliches gezahlt werden, was damit passiert entscheidet jeder Student selbst. Die Rückzahlung setzt hier ebenfalls mit Eintritt in den Beruf ein und dann zu vorher festgesetzten Tilgungsraten und Zinsraten. Insgesamt liegen diese im Gegensatz zu normalen Krediten allerdings recht günstig. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auch beim Studentenwerk oder direkt online.
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