Studenten Party — 01 Januar 2012

Tollwood- idealer Treffpunkt für

Tollwood ist ein Festival, das zwei Mal pro Jahr in stattfindet – im Dezember auf der Theresienwiese im Zentrum der Stadt und im Juli im Olympiapark Süd. Die kulturelle Veranstaltung, die gänzlich ohne öffentliche Zuschüsse auskommt und sich mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten und Standmieten, sowie mit Hilfe diverser Sponsorengelder finanziert, wird jährlich von etwa zwei Millionen Menschen aus der gesamten Bundesrepublik, wie auch aus vielen Teilen Europas, besucht. Das breite Angebot aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Comedy, Theater und auch Informationsveranstaltungen lockt vor allem Studenten nach , die sich auf dem Gelände neben den kulturellen Events auch ernsten Themen aus beispielsweise den Bereichen Ökologie und Soziologie widmen können.

Im September 2010 wurde die Chefin des Tollwood-Festivals, Rita Rottenwallner, für ihre Bemühungen von Ministerpräsident Horst Seehofer ausgezeichnet, und zwar mit dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Tollwood hat erstmals im Sommer 1998, als lokales Mini-Fest auf dem Olympiapark-Gelände, stattgefunden, vom 1. bis 11. Juli traten damals Künstler wie Biermösl Blosn und Konstantin Wecker auf. Ab dem Jahr 1991 erklommen immer mehr internationale Interpreten die Festivalbühne und begeisterten das Publikum, seit diesem Zeitpunkt gibt es die Veranstaltung auch im Winter. Mittlerweile ist das ehemals kleine Festival zu einem Riesenevent angewachsen, das auf etwa 30.000 Quadratmetern stattfindet.

Charakteristisch für Tollwood ist das Drei-Säulen-Modell: Ideen-Markt mit vielen Produkten aus der Kunsthandwerk-Szene, Gastronomie und Kulturprogramm. Die Nahrungsmittel, die zu feinen Speisen verarbeitet werden, und auch die meisten der Getränke, sind bio-zertifiziert und versprechen gesunde kulinarische Genüsse aller Art: ausgesuchte Tees aus dem Haus Ronnefeldt, verschiedenste Biersorten, fremdländische oder bayrische Küche – es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Tollwood-Festival ist mit all seinen Programmpunkten und Ständen zu einem Forum für umweltbewusstes Denken und Handeln geworden, zu einer Art Plattform für relevante Themen im Genre Ökologie, und es versteht sich zusätzlich auch als Impulsgeber für Projekte in diesem Bereich. Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die Aktion “Bio für Kinder”, die zusammen mit dem Münchener Referat für Gesundheit und Umwelt im Jahr 2006 ins Leben gerufen wurde. Weitere Schwerpunkte sind soziales Engagement und Faszination Erde, zu diesen Themen haben in den letzten Jahren zahlreiche Prominente wie Bob Geldof oder Ernst Ulrich von Weizsäcker Vorträge gehalten.

foto:© Stefan Balk – Fotolia.com

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