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Gaming und 4K Monitore – die richtigen Modelle finden

Auch in unserer heutigen Zeit gibt es Monitore wie Sand am Meer. Doch worauf muss man beim Kauf wirklich achten, wenn man 4K nutzen und dennoch intensiv spielen will? Dieser Artikel mit den Experten von www.test.de klärt auf worauf man beim Kauf wirklich achten sollte. Wir klären vor allem die vielen Standardbegriffe und versuchen euch so besser auf den Kauf vorzubereiten.

Was ist eigentlich Input-Lag?

Dabei handelt es sich nicht um die Reaktionszeit des Monitors sondern um die Verzögerung zwischen dem Zeitpunkt wo die Grafikkarte das Bild absendet und dem Moment an dem das Bild letztlich auf dem Monitor zu sehen ist. Normalerweise bemerkt man diesen nicht. Doch bei intensiven Gamern kann dies definitiv schon mal vorkommen – der Gelegenheitsspieler dagegen wird diese kurze Verschiebung sicherlich nicht wahrnehmen.

Auch der Spieletyp ist entscheidend. Bei schnellen actionreichen Spielen tritt dieser Effekt eher aus als bei langsameren Aufbausimulationen. Eine gute Möglichkeit diesen Effekt zu sehen ist, wenn man die Maus bewegt und dann damit aufhört. Stoppt die Maus auch sofort dann kann man wohl keinen Input-Lag feststellen – läuft sie noch einen ticken nach dann sieht man den Input-Lag des 4K Monitors. Doch diesen Effekt kann man eigentlich bei keinem modernen Monitor mehr feststellen.

Vor allem TV-Geräte leiden unter diesem Effekt. Dort wird das Bild oft noch durch einige Bildverbesserungsfeatures gejagt bevor es erscheint. Bei einem Film ist das komplett unwichtig – bei einem Spiel dagegen sollte alles direkt dargestellt werden. Auch desto höher die Auflösung ist desto wichtiger ist es sich genau zu informieren. Vor allem Ultra HD Monitore sind anscheinend momentan noch anfälliger für Input-Lag als Full HD Modelle.

Der wohl beste Vergleich für Input-Lag ist der Ping bei Online-Games. Hatte man vor 5 Jahren noch einen schlechten Ping kennt man den Effekt. Der Ping ist allerdings durch die Verbindung zum Game-Server bedingt und hat nichts mit dem Monitor zu tun.

Die Reaktionszeit des Monitors

Bei der Reaktionszeit handelt es sich um die Zeit, die ein Pixel benötigt um die Farbe zu wechseln. Sie hat also rein gar nichts mit dem oben beschriebenen Input-Lag zu tun. Geschieht dieser Wechsel zu langsam wird das Bild unruhig und es kann zu Ghosting oder sogar Schlierenbildung kommen. Dies geschieht, wenn sich schnell bewegende Objekte „Schlieren“ hinter sich herziehen.

Bei neuen modernen UHD Monitoren ist dies aber eigentlich kein Problem mehr. Die meisten sind definitiv schnell genug – steigt man jedoch von einem schnellen Modell auf ein schwächeres um kann man definitiv unterschied bemerken. Die Herstellerangeben sind dabei nur ein grober Richtwert. Man sollte sich definitiv anhand von Testberichten noch einmal genauer informieren bevor man ein Modell kauft. Wirklich entscheidend für die Reaktionszeit ist vor allem der Panel-Typ des Monitors.

Panel-Typen bei Monitoren

Moderne Monitore arbeiten mit LED- oder LCD-Technik. Dabei sind immer Flüssigkristalle vorhanden, die von hinten beleuchtet werden. Abhängig von der anliegenden Stromspannung und ihrer Position ändern diese ihre Farbe. Dadurch leuchten die Pixel dann in unterschiedlichen Farben. Durch das Mischen von Standardfarben entstehen dann die unterschiedlichen Farbtöne. Das ist das RGB-Prinzip – Rot, Grün und Blau. Bei den einzelnen Panel-Typen geht es dann um Feinheiten – jedes Panel hat individuelle Vorteile und Nachteile.

Sehr bekannt sind die TN-Panel. Dank dieser Technologie wurden die modernen LCD-Panel letztlich bezahlbar. Sie hat dafür gesorgt, dass sich die Modelle so verbreitet haben wie sie heute sind. Sie sind preiswert in der Produktion und bieten eine wirklich gute Reaktionszeit. Allerdings ist die Farbtreue nicht ganz so gut und die Blickwinkelstabilität leidet ebenfalls.

IPS Panel haben meist das deutlich bessere Bild als TN-Modelle. Die Blickwinkelstabilität sowie die Farbtreue sind deutlich höher. Dafür leiden die Reaktionszeit und vor allem der Geldbeutel. Diese Modelle sind deutlich teurer. Doch heute hat sich das leicht gewandelt es gibt teilweise auch günstige IPS 4K Monitore.

VA-Panel – teilweise auch MVA-Panel sind für eine sehr hohe Reaktionszeit bekannt und deshalb kaum für Gamer geeignet. Dafür haben sie sehr gute Werte beim Kontrast sowie der Blickwinkelstabilität. Deshalb sind sie sehr beliebt bei Firmen als Office-Monitor oder auch im Medizinischen Bereich.

Welche Auflösung soll es nun sein?

Die Auswahl an Auflösungen bei Monitoren ist definitiv groß. Der Standard ist auch heute noch Full HD – also 1920×1080 Pixel. Auch ein Seitenverhältnis von 16:9 ist heute noch am weitesten verbreitet. Auch wenn sich langsam immer mehr exotischere Varianten erben wie die immer beliebteren WQHD-Modelle mit 2560×1440 Pixeln. Vor allem bei Curved Monitoren setzten sich immer mehr die breiteren Seitenverhältnisse durch, da diese den Curved-Effekt unterstützen.

Die größte Auflösung momentan gibt es im 4K Bereich. Dort hat sich 3840×2160 Pixel durchgesetzt. Dies hat bei gleichbleibender Bildschirmgröße in Zoll den Vorteil, dass die Pixel deutlich kleiner sind und somit an sich mehr Details darstellen können. Im Grunde erhöht sich die Anzahl der Pixel pro cm² bei 4K enorm was für die Verbesserung des Bildes sorgt. Allerdings braucht man dann auch die passende Grafikkarte.

Beispiel: 4K Video