Freizeit & Sport — 29 März 2011

Mit dem Frühling steigt auch die Zahl der guten Vorsätze: Die Pfunde sollen purzeln, und ein Waschbrettbauch, wie ihn die Models auf den Werbeplakaten allgegenwärtig präsentieren, wäre auch nicht schlecht! Wer keine Lust hat, sich in Fitnessstudiokursen mit Sit ups zu quälen, greift im heimischen Wohnzimmer bequem zum Bauchtrainer. Anders als große Hantelbanken für das Heimtraining nimmt er kaum Platz weg, muss nicht umständlich aufgebaut werden und ist einfach immer und überall schnell verfügbar – sogar im Urlaub, wenn man möchte.

Im Prinzip ist ein Bauchtrainer eine Unterstützung bei der klassischen Rumpfbeuge. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn viele Einsteiger sind durch das bloße Vorhandensein eines Trainingsgerätes motivierter als bei einem Training ohne Gerät. Körperlich unterstützt ein sogenannter Ab-Trainer den natürlichen Bewesgungsablauf bei Crunches. Man muss den Kopf nicht mehr selbst halten, durch ein Nackenpolster wird dieser und damit die Bandscheiben optimal geschont. Die Beugebewegung allerdings muss man schon noch selbst machen …

Neben dem Ab-Trainer, der einen bei Übungen in Rückenlage unterstützt, gibt es einen Bauchtrainer auf einer oder mehreren Rollen mit seitlichen Griffen. Dieser wird wie beim Liegestütz angewandt, nur dass die Hände nicht auf dem Boden aufsetzen, sondern die Griffe dieses Bauchtrainers halten. Viele Modelle verfügen über eine Torsionsfeder mit stabilen Federwiderstand, die nach Abrollen wieder automatisch zurück schnellt und somit das Training intensiviert. Drei bis fünf Minuten täglich sind ausrechend.

Für Bewegungsunlustige wurde Bauchtrainer in Gürtelform entwickelt, die per Elektrostimulation die Muskeln stimulieren und schließlich auch trainieren und formen sollen. Gezieltes Bauchtraining durch eigene Bewegung jedoch scheint schließlich immer noch am effektivsten zu sein.

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