Während des Studiums heißt es oft: Stress pur! Dabei verändern sich auch die Essgewohnheiten.
Dem einem schlägt die Anspannung auf den Magen und aus Zeitmangel und Überlastung kann er kaum noch etwas Essen, während der andere ständig ein unstillbares Verlangen nach meist ungesunden Speisen hat.
In Prüfungszeiten stehen neben fettreichen Speisen, wie Pizza und Fertiggerichten, vor allem Zuckerhaltiges auf dem Plan.
Stress-Esser wollen sich oft für etwas belohnen, wie für die Strapazen des Lernens.
Dieses Essverhalten kann langfristig gesundheitliche Folgen haben, da man einmal erlernte Mechanismen nur schwer wieder los wird.
Vor allem die starke Lust auf Süßes hat einen Grund: bei nervlicher Anstrengung wird vermehrt das Stresshormon CRH ausgeschüttet, was das Verlangen nach Zucker um das Dreifache steigert.
Süßigkeiten wie Schokolade soregn dafür, dass im Serotonin freigesetzt wird, was für gute Laune sorgt.
Nachteil der Sache ist, dass die positive Wirkung nur kurz anhält und man schnell zum nächsten Riegel greifen muss.
Daraus kann ein echtes Ernährungsproblem werden: Die Leckereien setzen an den Hüften an und lassen sich schwer wieder loswerden. Zudem können sie Karies, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen.
Wer bei sich bemerkt, dass er in stressigen Zeiten oft zu vielen Süßigkeiten greift, sollte sofort Gegenmaßnahmen ergreifen.
Um mit Anspannung besser umzugehen und damit gar nicht erst in die Ess-Falle zu geraten, sollte man seine Möglichkeiten realistisch einschätzen und sich konkrete Ziele stecken um den Druck nicht unnötig zu steigern.
Zudem ist es hilfreich zwischendurch immer wieder aufzustehen und frische Luft zu schnappen. Dabei lässt die Anspannung nach und die Lust aufs Essen sinkt, da durch Bewegung Stresshormone abgebaut werden.
In den unproduktiven Phasen des Lernens, in denen der Kopf voll ist und die Augen schon schmerzen, sollte man die Zeit zur Entspannung nutzen und den Geist kurzzeitig auf etwas anderes lenken.
Um sich vor Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen zu schützen sollte man beim Lernen viel Flüssigkeit zu sich nehmen – mindestens 2 Liter am Tag. Das stillt auch den Drang nach Essen da Flüssigkeiten den Magen füllen.
Comments
This entry was posted on Thursday, February 28th, 2008 at 18:02 and is filed under Barrieren, Probleme und Schwierigkeiten. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.









Leider ist dies eine wahre aussage.
Ich kann nur jenen raten die ‘stressessen’ müssen, auf Trockenobst und früchte umzusteigen, es ist gesünder und hat fast den gleichen effekt.
man ist was um stress zu beweltigen!
so habe ich es geschaft vom Süßen weg zukommen!!!